Mission
Mit Gott von Mensch zu Mensch
Seit mehr als hundert Jahren leben und arbeiten die Mitarbeiter der Liebenzeller unter dem biblischen Motto: “Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie die Wahrheit erkennen.”
Aus diesem Grund sind auch heute Liebenzeller Missionarinnen und Missionare auf allen Kontinenten tätig. Ihre wichtigste Aufgabe: die gute Nachricht von Jesus Christus bekannt machen. Das gilt besonders für Regionen der Erde, in denen das Evangelium völlig unbekannt ist. Die Folgen dieser so genannten “Pionierarbeit” sind greifbar: Geschäftsleute in Japan finden den Sinn für ihr Leben, der über den Tod hinausreicht; Indiander in Ecuador erleben, wie sie die ständige Angst vor Geistern verlieren; Bewohner von Elendsvierteln in Papua-Neuguinea schöpfen neue Hoffnung. Neben der evangelistischen Arbeit sind viele der Mitarbeiter im medizinischen Dienst eingesetzt, in der theologischen Ausbildung und an sozialen Brennpunkten.
Ziel all dieser Arbeit ist die Gründung neuer christlicher Gemeinden. Sie werden angeleitet und unterstützt, damit sie mittelfristig in die Selbständigkeit entlassen werden können. Auch in Deutschland wirbt die Liebenzeller Mission für den Glauben an Jesus Christus, beispielsweise durch Zeltveranstaltungen oder Jugendangebote. |


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| Am Anfang war …
der Wunsch, den christlichen Glauben in das chinesische Inland zu tragen. Hudson Taylor, der Gründer der China-Inland-Mission (CIM), gewann Pfarrer Heinrich Coerper dafür, von Deutschland aus diese Arbeit mitzutragen. Am 13. November 1899 wurde der deutsche Missionszweig gegründet. Wenig später, am 31. Dezember desselben Jahres, konnte schon der erste deutsche Missionar nach China geschickt werden.
Als der Mission 1902 in Hamburg ihre Räume gekündigt wurden, zogen sechs Männer und vier Frauen, die sich auf die Missionsarbeit vorbereiteten, mit der Familie Coerper in den Schwarzwald nach Bad Liebenzell. Die CIM teilte der Mission die chinesische Provint Hunan zu, in der es noch gar keine Christen gab. Sie galt als schwieriges Missionsgebiet. Zwei Mitarbeiter wurden brutal umgebracht, weil man sie verdächtigte, sie hätten den Brunnen vergiftet und so eine Cholera-Epidemie ausgelöst.
Trotzdem ging die Arbeit weiter. Krankenhäuser, Blindenarbeit, Schulen und Waisenheime … Heute gibt es über 1.000 Gemeinden in Hunan. Mit der Machtübernahme der Kommunisten in China mussten alle Missionare das Land verlassen. Doch hatten sich der Mission inzwischen weitere Arbeitsgebiete erschlossen. So führten Hilferufe aus der Südsee dazu, dass sich die Mission ab 1906 auf Teilen der 2.000 Inseln von Mikronesien engagierte. Im Laufe der Jahrzehnte konnten Liebenzeller Missionarinnen und Missionare Gottes Wort in den fernsten Regionen der Erde verkündigen, Hunderte christlicher Gemeinden gründen, medizinische und technische Hilfe leisten. Heute sind die 230 Mitarbeiter in 25 Ländern auf allen Kontinenten tätig. |

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Der Liebenzeller Gemeinschaftsverband